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By Leopold v. Wiese (auth.), Prof. Dr. phil. Dr. iur. h. c. Leopold von Wiese (eds.)

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Bei unseren Bemühungen, zunächst einmal die beiden in der Übersmrift genannten Begriffe festzulegen und die ent·spremenden Phänomene von ähnlimen abzugrenzen, sehen wir uns veranlaßt, nimt nur auf den wechselnden Gehraum hinzuweisen, den man von diesen Worten bis zur Umkehrung der Bedeutungen macht, sondern diese angenommenen zwei Formen des Seins und des Werdens in ihren Ähnlichkeiten und Versmiedenheilen auch untereinander zu vergleichen und ihren Wirklichkeitsgehalt namzuprüfen. In dieser Rimtung ist es besonders bedenklich, das Adjektivum "polar" dann zu gebraumen, wenn zwei total konträre Wesenheiten oder unvereinbare Tendenzen warakterisiert werden sollen.

B. daran denken, eine Polarität als etwas Statisches zu bezeichnen und eine Dialektik als etwas Dynamisches, wie etwa ein Bangesets zum Gebiet der Architektur gehört, aber nicht ein BewegungsgesetJ. Diese Art der Unterscheidung wäre aber, wenn nicht ganz falsch, so doch höchst bedenklich. Denn beide ange· nommenen Gesetslichkeiten enthalten statische und dynamische Faktoren. Der Versuch, eine Klärung der beiden Begriffe dadurch zu erreichen, daß man statische Merkmale ausschließlich der Polarität zuerkennt und dynamische ausschließlich der Dialektik, muß scheitern; denn Polarität besteht zwar aus einer bleibenden Zweiheit, aber aus einer solchen von Kräften, also von dynamischen Gebilden.

Sim aum ohne Erzeugung eines Dritten in der Steigerung jedes einzelnen der polaren Kräfte und damit allerdings der Gesamtheit äußern. Die beiden konkurrierenden Kräfte tun sim ungewollt gegenseitig ·den Gefallen, die Anstrengung und damit die Leistungsfähigkeit und Produktivität des anderen zu steigern. Die Bedrohung durm den Rivalen erhöht die Energie, wozu bei der Polarität noch gleimzeitig eine andere Energiesteigerung treten kann, die aus entgegengesellten Ursachen stammt. de Steigerung und Verbesserung seiner selbst dem anderen Teil begehrenswert zu mamen.

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