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By Carsten Sauerland

Der Konzern ist die bedeutendste Organisationsform für grenzüberschreitend operierende Unternehmen. Allein im europäischen Binnenmarkt sehen sich Konzerne zahlreichen Steuergrenzen ausgesetzt. Eine Harmonisierung der Konzernbesteuerung ist überfällig und wird gerade innerhalb der european kontrovers diskutiert.

Carsten Sauerland kategorisiert und konkretisiert replacement Modelle für die Besteuerung europäischer Konzerne unter Berücksichtigung von Neutralitäts- und Effizienzgesichtspunkten. Es zeigt sich, dass für die praktische Implementierung besonders administrative, fiskalische und EG-rechtliche Überlegungen eine Rolle spielen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Steuergrenzen im Binnenmarkt sowohl im Wege von Separate Entity Accounting als auch im Zuge von formulation Apportionment überwunden werden können. Zwischen EU-Staaten und Drittstaaten ist jedoch eine scharfe Steuergrenze zu ziehen.

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106 Ein solches System ist auch bei der Harmonisierung der Umsatzsteuer mit dem Ziel des Gemeinsamen-Markt-Prinzips (Ursprungslandprinzip) vorgesehen. 107 Da die skizzierten Alternativen als nicht ausreichend erforscht gelten und mit großen Nachteilen verbunden sich bzw. als politisch nicht durchsetzbar erachtet werden, verbleibt nur, mit den in der Praxis erprobten Methoden zu verfahren. 1 Erfolgsermittlung des Konzerns Einzelabrechung Bei Einzelabrechnung bemessen die Sitzstaaten der Konzerngesellschaften die Steuerschuld anhand ihrer eigenen Bemessungsgrundlage.

Vgl. Hernler, DB 2003, S. 61-65. Vgl. EU-Kommission, KOM(2003)726, S. 10f. Die nationale Konzernbesteuerung trägt den Namen intégration fiscal. Vgl. Hirschler/Schindler, IStR 2004, S. 507. Vgl. Endres, Konzernbesteuerung, 2003, S. 465; Masui, IFA 89b, 2004, S. 56. Vgl. EU-Kommission, KOM(69)6. Vgl. Genschel, Steuerharmonisierung, 2002, S. 162 u. S. 166-170; Pullen, Körperschaftsbesteuerung, 1994, S. ; Schreiber, StuW 1994, S. 251. Vgl. Giaconia, IFA 89b, 2004, S. ; Romani/Strnad/Grabbe, IStR 2004, S.

1) bilden grundlegende Alternativen, um den Gewinn einer Konzerngesellschaft zu bestimmen und abzugrenzen, nämlich die Einzelabrechnung in Verbindung mit Verrechnungspreisfindung nach Fremdvergleichsgrundsatz versus die 55 56 57 Vgl. Spengel, Gewinnabgrenzung, 2005, S. 57. Vgl. Scheffler, Besteuerung, 2002, S. 14. Vgl. Scheffler, Besteuerung, 2002, S. 14-16. 60 Das folgende Beispiel verdeutlicht den Zusammenhang von Erfolgsermittlung und Erfolgsallokation der grundlegenden Alternativen. Beispiel 3: Der Konzern besteht aus einer inländischen Muttergesellschaft M, die für die Herstellung zuständig ist, und einer ausländischen Tochtergesellschaft T, die für den Vertrieb zuständig ist.

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